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Arbeitskreise

AK Branchenbuch

Der Arbeitskreis Branchenbuch steht für den "Fairen Einkaufsführer".

Bochum ist "Stadt des Fairen Handels".

Mit dem Stadtplan wurden Bochumer Bürgerinnen und Bürger für fairen Handel sensibilisiert. Die Karte lag kostenlos in Schulen, Behörden, Gemeinden und Bezirksvertretungen aus. Für dieses Engagement wurde die Stadt Bochum 2003 in Berlin beim Wettbewerb "Hauptstadt des Fairen Handels 2003", mit dem 4. Platz geehrt. Die Jury würdigte vor allem den sehr demokratisch strukturierten Agenda 21-Prozess in Bochum sowie den Verkauf von fair gehandeltem Orangensaft und Knabbereien an Bochumer Schulen. Insgesamt haben an dem Bundeswettbewerb 31 Kommunen mit über 150 Projekten für fairen Handel teilgenommen.

Einkaufsführer für Bochum

Im Jahr 2006 folgte der nächste Schritt: Der "Einkaufsführer für Fairen Handel.

Einkaufen in Bochum - biologisch, fair und regional: Unter diesem Titel führt die Broschüre über 100 lokale Unternehmen, die Biofood anbieten oder sich für "Fair Trade" stark machen - von der großen Supermarktkette bis zum kleinen Eine-Welt-Cafe. Mit einer Startauflage von 10.000 Exemplaren liegt der kostenlose Einkaufsführer seit Juni 2006 an allen öffentlichen Stellen, in den Bürgerbüros und in den Bezirksverwaltungen aus.

Der 1. Faire Einkaufsführer für Bochum beschränkt sich zunächst auf die Branchen Lebensmittel und Blumen. Die Datensammlung organisierten Aktive der Bochum-Agenda 21 mit Unterstützung der Verbraucherzentrale und vier Bochumer Schulen (Erich-Kästner-Gesamtschule, Franz-Dinnendahl-Realschule, Louis-Baare-Berufskolleg und die Theodor-Körner-Schule).

Ein Projekt von Bürgern für Bürger

Die Liste der Anbieter ist breit gefächert, sie reicht vom kleinen Biobauern bis hin zur großen Supermarktkette. 2007 soll das Faire Branchenbuch aktualisiert und neu aufgelegt werden.

Demnächst ökologisches Handwerk

Ein weiterer fairer Führer ist schon in Planung - in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Bochum. Darin soll im Sommer 2007 die ökologische Handwerksbranche ebenfalls erfasst werden. "Wir werden einen speziell auf das Handwerk ausgerichteten Fragebogen an alle Bochumer Handwerks- betriebe schicken", sagt Margrit Mizgalski, Mitglied im Beirat Bochum-Agenda 21. Dabei wird z. B. abgefragt, ob ökologische Materialien genutzt werden oder in wie weit der Betrieb im Sinne des Klimaschutzes arbeitet. Auch ganz wichtig: Bildet der Betrieb aus und wie gut sind die Chancen zur Weiterbeschäftigung nach der Lehre?

"Faire Kleidung und faires Spielzeug"

In der Überarbeitung des Fairen Einkaufsführers werden Käuferinnen und Käufer in Zukunft nicht nur fair gehandelte Lebensmittel, sondern auch "faire" Kleidung, "faire" Lederartikel und "faires" Spielzeug ganz einfach finden.